Letzte Tage
Unsere Sonderausstellung "ausgegraben!" ist nur noch bis zum 30. Januar zu sehen. Es finden noch drei öffentliche Führungen statt:
Mi. 26.1. um 12.30 Uhr auf deutsch
So. 30.1. um 11 Uhr auf deutsch
So. 30.1. um 14 Uhr auf französisch
Seit fast fünfzig Jahren erforschen Archäologen aus der Schweiz die antike griechische Stadt Eretria. Nun zeigt das Antikenmuseum Basel zum ersten Mal bedeutende Funde aus Eretria und lässt die Besucher in den Alltag einer antiken Mittelmeerstadt eintauchen.
Die Stadt Eretria auf der griechischen Insel Euböa war im 8. Jahrhundert v. Chr. eine führende Kolonial- und Handelsmacht. Dank ihrer Wirtschaftsbeziehungen mit Ländern rund um das Mittelmeer war sie ein wichtiger Knotenpunkt zwischen Ost und West. Ihre Bewohner gründeten die ersten griechischen Kolonien in Italien und trugen wesentlich zur Verbreitung der Schrift bei. Eine zweite Blütezeit erlebte Eretria im 4. Jahrhundert v. Chr., im 6. Jahrhundert n. Chr. wurde der Ort verlassen.
Unterwegs in einer antiken Metropole – mit der ganzen Familie
In der Ausstellung wird das antike Eretria durch Originalfunde, Nachbildungen, Modelle und Bilder wieder lebendig: Die Ausgrabungsfunde – darunter Werke aus Museen in Griechenland, Paris, London und Rom – geben Einblick in den Alltag, den Handel, das religiöse Leben und den Totenkult. Unterwegs in die antike Stadt schlendern die Besucher durch nachgebaute Gassen des heutigen Eretria und begleiten Schweizer Archäologen bei ihrer Arbeit.
Die Ausstellung ist zweisprachig: deutsch/französisch.
Die Ausstellung ist von der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland (ESAG) und dem Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig, in Kooperation mit der XI. Ephorie für prähistorische und klassische Altertümer von Euböa und dem Archäologischen Nationalmuseum in Athen realisiert worden.
Einen Vorgeschmack liefert ein Beitrag der Tagesschau von SF DRS.
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